Unternehmens­nachfolge: Beratung für Familien­unternehmen und KMU

Wir begleiten den Generationswechsel von der ersten Idee bis zur Übergabe: mit neutraler Moderation, klaren Rollen und einem Plan, der Führung und Know-how sichert. Damit der Betrieb weiterläuft und die Familie im Gespräch bleibt.

Werkbank am Rand einer hellen Fertigungshalle mit aufgeschlagenem Ordner, Füller und Schlüsselbund, dahinter CNC-Maschinen
Symbolbild

Kurz gesagt

Für wen
Inhaberinnen und Inhaber von Familienunternehmen und KMU, die übergeben wollen, die Generation, die übernimmt, und Führungskräfte oder Käufer, die einen Betrieb übernehmen.
Worum es geht
Rollen, Zeitplan, Übergabemodell, Know-how-Transfer und die Kommunikation nach innen und außen.
Unsere Rolle
Neutrale Moderation und strategische Begleitung. Steuer- und Rechtsfragen klären Ihre Fachberater, wir bereiten sie vor und halten den Prozess zusammen.
Einstieg
Kostenloses, vertrauliches Erstgespräch von 30 Minuten, per Telefon oder Video.
Kosten
Festpreis, den wir nach dem Erstgespräch mit Ihnen vereinbaren. Keine Endlosprojekte.

Übergeben, übernehmen oder kaufen?

Eine Nachfolge hat mehrere Seiten. Wir begleiten die Übergabe, und je nachdem, wo Sie stehen, kümmern wir uns um andere Fragen.

  • Sie übergeben Ihren Betrieb

    In der Familie, an Mitarbeitende oder an einen Käufer von außen: Wir klären mit Ihnen den passenden Weg, moderieren die Gespräche und halten den Prozess zusammen, bis die Übergabe im Alltag trägt.

    Die Wege im Vergleich
  • Sie übernehmen in der Familie

    Sie sollen den Betrieb Ihrer Eltern weiterführen. Wir sorgen dafür, dass Ihre Erwartungen auf den Tisch kommen, Rollen und Zeitplan verbindlich werden und das Wissen der Senior-Generation im Betrieb bleibt.

    Wissen sichern bei der Nachfolge
  • Sie übernehmen als Führungskraft oder Käufer

    Ob aus dem eigenen Haus (Management-Buy-out) oder von außen (Management-Buy-in): Wir begleiten die Übergabe gemeinsam mit dem Inhaber, mit klaren Rollen, Wissenstransfer und Reviews in den ersten Monaten. Kaufpreis, Finanzierung und Verträge klären Sie mit Steuerberater, Bank und Notar.

    Übernahme besprechen

Wann Sie uns ansprechen sollten

Die meisten Familien melden sich zu spät. Diese Situationen sind ein guter Anlass, jetzt zu beginnen.

  • Die Übergabe rückt näher, aber es gibt keinen Plan.

    Ein Termin steht im Raum, doch Rollen, Zeitplan und Übergabemodell sind offen.

  • Es gibt mehrere mögliche Nachfolger.

    Kinder, Mitgesellschafter oder Führungskräfte haben unterschiedliche Erwartungen, und niemand will den anderen übergehen.

  • Gespräche in der Familie laufen sich fest.

    Alte Konflikte überlagern die Sachfragen. Jeder Versuch endet im Streit oder im Schweigen.

  • Das Wissen steckt in einem Kopf.

    Kunden, Lieferanten und Abläufe hängen am Inhaber. Was passiert, wenn er ausfällt?

  • Die Nachfolge ist beschlossen, aber nicht gelebt.

    Der Vertrag ist unterschrieben, doch im Alltag entscheidet weiter die alte Generation.

  • In der Familie gibt es keinen Nachfolger.

    Sie wollen die Optionen nüchtern bewerten, bevor jemand anderes die Richtung vorgibt.

So begleiten wir den Generationswechsel

Beziehung vor Sache, Sache vor Steuer. In dieser Reihenfolge entstehen Lösungen, die im Alltag halten.

  1. Vertrauliches Erstgespräch

    30 Minuten, kostenlos. Sie schildern die Lage, wir geben eine erste Einschätzung und sagen ehrlich, ob Sie überhaupt Begleitung brauchen.

  2. Einzelgespräche

    Wir sprechen zuerst mit den Beteiligten einzeln: Übergeber, Nachfolger und wenn nötig weitere Familienmitglieder. So kommen Erwartungen und Sorgen auf den Tisch, ohne dass etwas eskaliert.

  3. Gemeinsame Richtung

    In moderierten Runden klären wir Ziel, Rollen, Zeitplan und das passende Übergabemodell, von der schrittweisen Übergabe bis zum vollständigen Wechsel.

  4. Fachliche Umsetzung

    Steuerberater, Rechtsanwalt oder Notar setzen die Lösung um. Wir bereiten die Termine vor und halten alle Fäden zusammen.

  5. Verbindlichkeit

    Zuständigkeiten, Zeitachsen, Kommunikationsregeln und Reviews nach 30, 60 und 90 Tagen. Damit das Vereinbarte im Alltag hält und nicht in alte Muster zurückfällt.

„Viele Übergaben scheitern nicht an Zahlen, sondern an dem, was zwischen den Beteiligten ungesagt steht.“

Dr. Conrad Welp, Leitfaden Nachfolge

Woran Sie eine gute Nachfolgebegleitung erkennen

Bevor Sie mit irgendjemandem sprechen, auch mit uns: Prüfen Sie, ob eine Begleitung diese Punkte erfüllt. Sie müssen mit dem ersten Gespräch nichts auslösen. Niemand setzt Sie sofort mit der ganzen Familie an einen Tisch. Und Steuern, Recht und Finanzierung kommen zur richtigen Zeit, nicht vorher.

Alle neun Punkte und was ein seriöses Erstgespräch ausmacht, beschreibt Dr. Conrad Welp in unserem Leitfaden.

Leitfaden kostenlos lesen
Titelseite des Leitfadens: Nachfolge, warum der erste Schritt so schwer ist

Fragen zur Unternehmens­nachfolge

Ihre Frage ist nicht dabei? Im Erstgespräch klären wir sie persönlich.

Wie früh sollten wir mit der Nachfolge beginnen?

Idealerweise fünf bis zehn Jahre vor der Übergabe. So bleibt Zeit, Kompetenzen aufzubauen, steuerliche und rechtliche Optionen zu prüfen und Verantwortung probeweise zu übertragen. Ein früher Start erweitert die Auswahl an Modellen, etwa Teil- oder Vollübergabe, und senkt das Risiko.

Ist eine schrittweise Übergabe sinnvoll?

Ja, wenn Kompetenzen noch wachsen oder die Finanzierung gestuft erfolgen soll. Eine Teilübergabe schafft Lernräume und senkt das Risiko. Mögliche Varianten sind eine Beteiligung in Stufen, Pacht oder Kauf oder ein Beirat, der den Übergang begleitet.

Wie verteilen wir die Rollen zwischen den Generationen?

Trennen Sie Eigentum, strategische Leitung und operative Führung sauber voneinander. Eine einfache Verantwortungsmatrix (RACI) legt fest, wer entscheidet, wer mitwirkt und wer informiert wird. Das schafft Tempo und verhindert Reibung, besonders in der Phase gemeinsamer Führung und beim Übergang der Verantwortung.

Was tun, wenn es in der Familie Streit gibt?

Früh und strukturiert handeln: Gesprächsregeln vereinbaren, Einzelgespräche vor Familienrunden führen und Ergebnisse schriftlich festhalten. Bei tieferen Konflikten kann eine Mediation sinnvoll sein. Eine neutrale Moderation sorgt dafür, dass nicht Lautstärke oder alte Rollen über das Ergebnis entscheiden.

Wie kommunizieren wir die Übergabe nach außen?

Früh und geplant. Intern in einer Mitarbeiterversammlung mit Raum für Fragen, extern gegenüber Kunden, Lieferanten und Banken. Benennen Sie die neue Verantwortung eindeutig, betonen Sie Kontinuität und sagen Sie, wer wofür ansprechbar ist.

Übernehmen Sie auch Steuer- und Rechtsberatung?

Nein. Steuer- und Rechtsberatung ist Steuerberatern, Rechtsanwälten und Notaren vorbehalten. Wir arbeiten mit Ihren Fachberatern zusammen, bereiten deren Termine inhaltlich vor und achten darauf, dass die vereinbarte Lösung sauber umgesetzt wird.

Ein Gespräch, das zu nichts verpflichtet.

30 Minuten am Telefon oder per Video. Sie schildern Ihre Lage, wir sagen Ihnen ehrlich, welche Schritte jetzt sinnvoll sind und ob Sie dafür überhaupt Begleitung brauchen.

Erstgespräch vereinbaren